Für den Neubau des Feuerwehrhauses Hördt hatten die Rätinnen und Räte zwei Aufträge zu vergeben: Der für die Baustelleneinrichtung (Baustrom und Baustellenbeleuchtung) ging an I.G.L. Elektrotechnik aus Limburgerhof (ca. 23.000 Euro), der für Blitzschutz und Erdung an STS-Steuerungstechnik aus Achem (rd. 15.000 Euro). Die Aufträge für Zimmer- und Holzbauarbeiten, Aufzugsarbeiten und Fensterbauarbeiten werden an den wirtschaftlichsten Bieter vergeben – hier waren die Prüfungsverfahren zum Zeitpunkt der Sitzung noch nicht abgeschlossen. Der Baubeginn soll im Oktober erfolgen, die Bauzeit beträgt ein bis eineinhalb Jahre.
Bürgermeister Matthias Schardt informierte anschießend über die Vergabe des Auftrags für die Neubeschaffung eines Geoinformationssystems, das unter anderem Grundstückslagen und -flächen, Straßendaten, Bauwerksdaten, Baumkontrollen und mehr erfasst. Das alte System war für die wachsenden Aufgaben nicht mehr leistungsfähig genug, sodass ein neues angeschafft werden musste. Die Wahl fiel auf die Software „INGRADA“. Genutzt wird es von der Verbandsgemeindeverwaltung sowie den Verbandsgemeindewerken. Die Einmalkosten liegen bei rund 10.000 Euro, die laufenden bei ca. 24.000 Euro für die Verbandsgemeinde und rund 12.500 Euro für die Werke.
Schardt gab danach einen Überblick über den Stand der Umbauarbeiten des Bürgerkellers, der zu Büroflächen, Mehrzweckräumen, Sanitärräumen und Lager umgebaut wird: Die Trockenbauwände wurden einseitig gestellt. Danach kamen die Rohinstallation für Elektro und Sanitär. Die Fensterfront des Bürgerkeller wurde bereits ausgetauscht. Die vorhandene Lüftungsanlage wurde teilweise zurückgebaut und für den Umbau als Abluftanlage für Sanitär und Küche vorbereitet.
Bevor der neue Estrich eingebracht wird, muss vom Rohbauunternehmen der neue Zugang zwischen Rathaus-Flur und Bürgerkeller ausgeschnitten werden. Der alte Zugang zum Treppenhaus wird verschlossen. Nach aktuellem Zeitplan der Architekten sollen die Arbeiten bis Ende Januar 2027 abgeschlossen sein. Danach muss der Bürgerkeller noch eingerichtet werden. Somit wäre eine reguläre Nutzung der Räumlichkeiten ab dem zweiten Quartal 2027 möglich.
