Nach dem weitgehenden Abschluss der Umbauarbeiten für die neue Mensa der Kardinal-Wendel-Schule soll nun auch das Außengelände gestaltet werden. Vorgesehen sind unter anderem eine Terrasse mit Sitzgruppen und ein gepflasterter Sitzbereich. Das umliegende Gelände soll modelliert, bepflanzt und mit den vorhandenen Sandsteinfindlingen gestaltet werden. „Das Konzept schafft einen deutlichen Zugewinn an schulisch nutzbarem Raum“, betonte Schardt. Der Rat beschloss, die Arbeiten ergänzend zum Umbau des Schulhofs an die Firma Seither zu vergeben.
Ortsbürgermeister Schardt informierte sodann über eine bereits erfolgte Eilentscheidung zur Auskiesung im Bereich der Hafeneinfahrt und der Ingestion am Leimersheimer Altrhein – wir berichteten. An beiden Stellen droht eine zunehmende Verlandung, deren Folgeerscheinungen zu Erosionen und Flächenverlusten führt. In Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden soll deshalb ein Abflussgerinne geschaffen und ein Teil des Kieses, ca. 3.400 Kubikmeter, entnommen werden. Die Arbeiten wurden aufgrund günstiger Wasserstände per Eilentscheidung freigegeben.
Der Rat stimmte auch der Annahme einer ehemaligen Trafostation der Pfalzwerke in der Nähe des Hundesportvereins zu. Der Verein „Freundeskreis Adebar & Co. Leimersheim“ möchte das Gebäude für den Vogelschutz gestalten und künftig betreuen.
Die Sanierung und Umstrukturierung der Grundschulturnhalle stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Eine Machbarkeitsstudie soll den baulichen Bestand, den künftigen Raumbedarf und mögliche Sanierungsabschnitte untersuchen. Denkbar sind beispielsweise ein schrittweiser Austausch der Fenster oder die Erneuerung der Sanitärbereiche. „Die Studie soll uns helfen, sinnvolle Sanierungsbausteine zu definieren, die für die Gemeinde auch bezahlbar sind“, sagte Schardt. Für die fachliche Begleitung wurde das Büro Michael Humbert aus Germersheim zu Kosten von ca. 21.000€ beauftragt.
Abschließend beschäftigte sich der Rat mit den Kosten der Ferienbetreuung an der Betreuenden Grundschule. Derzeit werden ausgewählte Ferienwochen jeweils von 8 bis 14 Uhr betreut, wobei der Elternbeitrag bei 15 Euro pro Kind und Betreuungstag liegt. Vor dem Hintergrund des Ganztagsförderungsgesetzes und einer geplanten Weiterentwicklung des Angebots wurde eine neue Kostenkalkulation erstellt. Auch mit der vorgesehenen Erhöhung bleibt das Angebot nicht kostendeckend und wird weiterhin von der Ortsgemeinde bezuschusst. Der Rat beschloss einstimmig, den Elternbeitrag ab 1. Januar 2027 auf 20 Euro pro Kind und Betreuungstag anzuheben.
Unter den Kenntnisgaben informierte Schardt über die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag, 15. November 2026, um 11 Uhr auf dem Friedhof. Zudem berichtete er über die Sanierung des Waldwegs am Steinholzdeich. Damit soll sichergestellt werden, dass der Weg in Hochwassersituationen für Einsatzfahrzeuge befahrbar bleibt. Abschließend wies Schardt auf die anstehende Haussammlung zugunsten der Kriegsgräberfürsorge hin und warb um Beteiligung.

