Bereits im Sommer 2017 hatten Feuerwehrleitung und Verwaltung gemeinsam die Situation im bestehenden Feuerwehrgerätehaus in der Kirchstraße erörtert. Unter anderem fehlten geeignete Umkleide-, Sanitär-, Lager- und Werkstattbereiche. Im August 2018 sprach sich der Verbandsgemeinderat schließlich einstimmig für einen Neubau gegenüber dem Friedhof aus. Bis aus diesem Beschluss schließlich ein baureifes Projekt wurde, mussten zahlreiche Abstimmungs- und Planungsrunden sowie die notwendigen Genehmigungs- und Verfahrensschritte gemeistert werden.
Bürgermeister Matthias Schardt verdeutlichte die Bedeutung des Baubeginns nach dieser langen Vorgeschichte. Im Mittelpunkt stehe dabei jedoch nicht allein das Gebäude. „Das neue Feuerwehrhaus wird künftig Heimat für Menschen sein, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit anderer einsetzen“, so Schardt. „Unsere Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefahrenabwehr und zugleich ein Stück gelebte Gemeinschaft.“
Auch Ortsbürgermeister Alexander Fischer hob die Bedeutung des Neubaus aus Hördter Sicht hervor. „Mit dem neuen Feuerwehrhaus entsteht endlich die notwendige Infrastruktur für die örtlichen Einsatzkräfte, die dem Engagement der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden gerecht wird“, betont Fischer „Wer sich in solch besonderer Weise ehrenamtlich für die Gemeinschaft einbringt, braucht auch die entsprechenden Rahmenbedingungen.“ Mit dem Bauvorhaben soll zugleich die Parkplatzsituation im Umfeld des Friedhofs verbessert werden. Während der Bauphase sollen zunächst provisorische Stellplätze eingerichtet werden, die dann nach Fertigstellung des Feuerwehrhauses dauerhaft befestigt werden.
Wehrleiter Andreas Leingang schloss sich dem allgemeinen Wunsch nach einem zügigen Bauverlauf an und dankte allen Beteiligten, die den langen Weg bis zum Baustart begleitet haben. „Nach der langen Planungs- und Vorbereitungszeit sind wir froh, dass es jetzt endlich losgeht. Unser Wunsch ist natürlich, dass die Bauarbeiten reibungslos verlaufen und wir unser neues Feuerwehrhaus wie geplant in rund eineinhalb Jahren beziehen können“, so Leingang.

