RUE-Neuigkeiten

    Barrierearmer „ZusammenGeht‘sWeg“ im Rülzheimer Wald

    Spazieren fast ohne Hindernisse

    Menschen mit Bewegungseinschränkungen können künftig entspannt und stressfrei im Rülzheimer Wald spazieren – dank eines ausgewiesenen barrierearmen Wanderwegs.

    Der „ZusammenGeht’sWeg“ ist ein Rundweg, der an der Streuobstwiese beginnt und rund 2,5 Kilometer lang ist. Er ist barrierearm, da es kaum Höhenunterschiede gibt und in regelmäßigen Abständen Bänke stehen, auf denen man sich ausruhen kann. Er ist gut begehbar, aber nicht befestigt oder asphaltiert. Für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer sowie Nutzerinnen und Nutzer von Rollatoren ist er je nach Fitnessgrad geeignet. Die Streckenführung ist ausgeschildert. Zudem ist der Weg selbst dank der Nähe zur Haltestelle Freizeitzentrum per ÖPNV erreichbar. Die Kosten für die Einrichtung des Wegs liegen bei rund 2.000 Euro und wurden über Sponsoren getragen.

    Die Initiative für den Weg ging von der Beigeordneten für Senioren und Teilhabe, Dr. Birgitta Hartenstein, aus. Sie hatte auf einer Netzwerkkonferenz davon erfahren und wurde von der Kreisverwaltung Germersheim unterstützt. Das Projekt steht in Zusammenhang mit der Landesinitiative „Land in Bewegung“. Hartenstein stimmte sich im Vorfeld auch mit Revierförster Sebastian Löb und der Inklusionsbeauftragten der Verbandsgemeinde, Lisa Hörhold, ab, um optimale Bedingungen zu schaffen.

    „Ich fand die Idee der Initiative toll: Allen Menschen - jung und alt, mit oder ohne Handicap, sportaffin oder bewegungsscheu - die Teilhabe an einem niedrigschwelligen Bewegungsangebot im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Lust zu machen auf einfache, alltägliche Bewegung zur Förderung der Gesundheit, zur Prävention und für das soziale Miteinander“, so Hartenstein. Sie freue sich, wenn viele Menschen den Weg künftig nutzen, ganz im Sinne des Zitats von Franz Kafka: „Wege entstehen, wenn man sie geht.“ Ortsbürgermeister Michael Braun nannte die Initiative „eine prima Sache, die unseren schönen Wald allen unseren Bürgerinnen und Bürgern, auch denen mit Einschränkungen, zugänglich macht.“

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