Bei einem Vor-Ort-Termin überzeugten sich Ortsbürgermeister Michael Braun, der Beigeordnete für Wirtschaft und Verkehr, Michael Bahlinger, und der Verbandsgemeinde-Beigeordnete für Wirtschaftsförderung und Tourismus, Theo Dreyer, vom Potential und der Strategie des Unternehmens. Im Rahmen einer Werksführung kamen sie mit den Geschäftsführern Fabian Schwarz und Hardy Weisenburger sowie Entwicklungsleiter Andreas Hamburger ins Gespräch.
Die beiden Geschäftsführer sind stolz auf den Erfolg ihres Unternehmens: „Deutschland ist kein Niedriglohnland, also müssen wir mit Innovationen und Qualität punkten – und das tun wir. Eine Standortverlagerung käme für uns niemals in Frage“, sagt Weisenburger. Derzeit arbeitet die Firma an einem enorm flexiblen, nicht knickenden Schlauch für die Automotive-Branche, genannt HyperFlex Tube. Er soll im Hauptkabelstrang insbesondere beim autonomen Fahren zum Einsatz kommen.
Viele Arbeitsschritte werden wegen der erforderlichen Präzision und des erforderlichen Automatisierungsgrads inzwischen von Robotern erledigt. „Da muss man natürlich die Belegschaft mitnehmen, dass sie keine Angst hat, wegrationalisiert zu werden. Aber das gelingt uns gut.“
„Seit Corona stolpert die Industrie gefühlt von einer Krise in die nächste, auch und gerade im Automotive-Bereich. Das geht auch an uns nicht vorbei. Bisher ist es uns aber gelungen, uns dank unserer qualitativ hochwertigen Produkte zu behaupten. Auch mit dem Standort sind wir zufrieden, auch wenn das Gebäude nicht ganz optimal ist. Aber ein Umzug ins Industriegebiet ist bei den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen leider nicht möglich“, so Schwarz.
Das Unternehmen bekennt sich also zum Standort Rülzheim, wo man dank des engen Kontakts zur Ortsspitze und stets offenem Ohr hervorragende Bedingungen vorfinde, so die beiden Geschäftsführer. Braun, Bahlinger und Dreyer lobten allesamt die großartige Arbeit des Unternehmens in einem schwierigen Marktumfeld. „Unser Ort als Wirtschaftsstandort boomt – und das trotz der Krise“, so Braun. „Das liegt daran, dass die Firmen, die sich hier bereits angesiedelt haben, sehr gute Arbeit und damit Werbung für uns als Wirtschaftsstandort machen“, ergänzt Bahlinger. Dreyer betonte: „Wir können nicht alle Steine aus dem Weg räumen, aber wir helfen, wo wir können – wir sind stolz auf euch als Rülzheimer Unternehmen.“
