Neues aus Kuhardt

    Ilonka Maya ist 21. Kuhardter Gäsemälger

    KVK-Ära beginnt mit Doppelwumms

    Der erste Gäsemälger einer neuen Zeitrechnung ist gleich ein Statement: Mit Ilonka Maya besteigt eine im Dorf bekannte und extrem populäre Persönlichkeit den Gäsethron.

    Druck verspüre sie deshalb nicht, aber es sei definitiv eine besondere Ehre, sagt Maya. Der Karnevalverein Kuhardt wurde erst im letzten Jahr als eigenständiger Verein gegründet, zuvor fand die Fasenacht unter dem Dach des Kulturkreises statt. Schon vor einigen Jahren war die 48-Jährige im Rennen, musste aus privaten Gründen aber passen. 

    Am 24. November letzten Jahres wurde sie erneut gefragt. „Ich habe erst mit meinem Mann darüber gesprochen. Der war sofort Feuer und Flamme. Dann habe ich nochmal darüber geschlafen und zugesagt“, lacht sie. Ihre Mutter und ihren Sohn informierte sie erst kurz vor der Gäsemälgernacht, sonst wusste es niemand.

    Die Resonanz war überwältigend: Unzählige Gratulationen trudelten ein, manche machten sich nach der Verkündung direkt auf den Weg zur Grundschulturnhalle, um Mayas Ernennung zu feiern. Bis in die frühen Morgenstunden lief die Party — dann ging es ins Bett und direkt weiter mit dem Seniorenfasching der Verbandsgemeinde. 

    Kein Problem für das „Feierbiest“, denn „Feiern und Gastfreundlichkeit gehören zu unserer Familien-DNA!“ Entsprechend wird es am Ende der Kampagne auch eine große Party mit Freundinnen und Freunden sowie Helferinnen und Helfern geben.

    Im Ort ist Maya bekannt wie die sprichwörtliche bunte Hündin: Sie engagiert sich mit ihrem Mann Frank bei den Oldtimerfreunden und sitzt seit 2019 für die CDU im Gemeinderat. „Vereine halten das Dorfleben lebendig und bringen Menschen zusammen. Das war und ist mir sehr wichtig“, erklärt sie ihren Weg in die Politik. 

    Der ist eng mit Ortsbürgermeister Christian Schwab verknüpft, den sie in ihrer Zeit als Erzieherin der KiTa „Schatzkiste“ als Papa kennenlernte und den sie „wahnsinnig schätzt. Er hat klare Vorstellungen und gibt alles für unser Dorf. Das hat mir imponiert!“ Inzwischen arbeitet Maya in einem Bellheimer Kindergarten, Interessenkonflikte gibt es also nicht.

    Neben den Auswärtssitzungen innerhalb der Verbandsgemeinde hat der Gäsemälger einen vollen Terminkalender — vom Tollitätentreffen in Speyer über mehrere Umzüge bis hin zum Besuch in ihrer KITa in Bellheim. Besonders freut Maya sich auf „viele schöne Momente, neue Menschen kennenzulernen und die Zeit mit der ganzen Familie einfach zu genießen.“

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