Rathaus bekommt Photovoltaikanlage

    Aus dem Bauausschuss der Verbandsgemeinde

    Die Sitzung des Ausschusses für Planung, Bauwesen, Mobilität, Umwelt- und Klimaschutz der Verbandsgemeinde Rülzheim stand ganz im Zeichen des Rathauses: Der Verwaltungssitz wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erhalten, zudem wird der Pfortenbereich umgestaltet.

    Die Ausschussmitglieder hatten zu den beiden Tagesordnungen jeweils Grundsatzentscheidungen zu treffen. Bezüglich der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses erläuterte der 1. Beigeordnete, Hubert Dudenhöffer, der die Sitzung leitete, dass das Verwaltungsgebäude jährlich rund 67.890 Kilowattstunden Strom verbrauche und dabei Kosten von rund 17.000 Euro erzeuge.

    Laut einer Bewertung der Thüga Energie GmbH könne auf der Dachfläche des höher liegenden Bereichs über dem dritten Geschoss eine Photovoltaikanlage mit 44 Moduleinheiten errichtet werden. Damit könne ein Teil des Strombedarfs gedeckt werden. Bei Investitionskosten von rund 29.000 Euro amortisiere sich die Anlage nach ca. 13 Jahren, wie die Bauabteilung errechnete. Der Ausschuss fasste einstimmig den Beschluss, die Errichtung einer Photovoltaikanlage zu empfehlen.

    Im zweiten Tagesordnungspunkt ging es um die Modernisierung des Pfortenbereichs des Rathauses. Dieses sei in seinem jetzigen Bestand in Sachen Funktionalität, Raumaufteilung und Zweckmäßigkeit ungünstig angeordnet. Der Arbeitsplatz direkt an der Pforte ist nur über den Stichflur ohne direkte Anbindung zum Foyer erreichbar. Sollte das Pfortenpersonal diesen Platz verlassen müssen – etwa zum Einsortieren der Post – besteht keine Sichtverbindung zum Eingangsbereich, so dass Bürgerinnen und Bürger warten müssen und die Pforte unbesetzt wirkt.

    Dieser Problematik könne durch eine neue Strukturierung und leicht veränderte Einteilung Abhilfe geschaffen werden, so Hubert Dudenhöffer. Der Pforten- und der Postraum bekommen eine eigene Verbindungstür, der Stichflur wird aufgelöst und ein freier Zugang zu den vier Büros ermöglicht; zudem sorgen breite Türen für eine Verbesserung der Barrierefreiheit. Die Kosten für die erforderlichen Umbaumaßnahmen werden auf 60.000 bis 65.000 Euro geschätzt. Der Ausschuss stimmte dem Umbau einstimmig zu.

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