Maximilian Knoch ist Auszubildender in der Gruppenkläranlage Rülzheim-Herxheim

    Breites Themenspektrum in der Ausbildung

    Von Probennahme bis Dokumentation, von Elektrotechnik bis Klärschlammbehandlung: Die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik in der Gruppenkläranlage Rülzheim-Herxheim ist breit gefächert und abwechslungsreich. Genau das reizt den 16-jährigen Maximilian Knoch, der seit 1. August das Team der Gruppenkläranlage Rülzheim-Herxheim als Auszubildender verstärkt.

    Nach dem Abschluss der 10. Klasse an der IGS Rülzheim und zwei Praktika in den Kläranlagen Landau und Rülzheim sei für ihn klar gewesen, dass er den Beruf der Fachkraft für Abwassertechnik erreichen will, berichtet der Knittelsheimer. „Ich bin vom ersten Tag an sehr gut aufgenommen worden und durfte direkt loslegen. Derzeit helfe ich im Labor bei den Proben und seit letzter Woche darf ich auch in der Überschussanlage Einsätze machen.“ Die Überschussanlage trennt durch Polymere den Schlamm vom Wasser. Theorie und Praxis interessieren ihn gleichermaßen.

    Die Ausbildung selbst ist sehr facettenreich und durchaus anspruchsvoll, wie Patrick Leingang, Betriebsleiter der Kläranlage, schildert: „Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst zahlreiche Themenkomplexe. Man lernt sowohl handwerkliche Grundlagen wie das Bearbeiten von Rohren und Materialien von Kunststoff über Metall und Kupfer als auch biologische und chemische Aspekte bei der Reinigung von Abwasser, der Klärschlammbehandlung und der Entnahme von Proben. Auch Elektronik gehört dazu, wenn es um die Fehlersuche oder den Austausch schadhafter Teile geht. Und nicht zuletzt spielen auch die Dokumentation und Sicherheitsaspekte eine Rolle: Wir bewegen uns ja im Umfeld drehender Maschinen, da muss jede Bewegung passen.“

    Die Kenntnisse, die man in der Ausbildung erwirbt, bieten auch privat einen Mehrwert, wie Leingang augenzwinkernd anmerkt: „Wenn zuhause Reparaturen anstehen, kann man sich mit dem, was man auf der Arbeit lernt, oft selbst helfen.“ Auch das ist ein Aspekt, der die Ausbildung attraktiv mache, findet auch Knoch.

    „Wir freuen uns, dass wir mit Maximilian Knoch einen jungen, motivierten Kollegen gefunden haben, der sich für die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik interessiert und unser Team verstärkt“, so Bürgermeister Matthias Schardt. „Die Arbeit in der Kläranlage ist hoch komplex und deutlich facettenreicher als man sich das gemeinhin vorstellt. Deshalb ist es schön, dass junge Leute diesen Beruf ergreifen wollen.“

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