Glasfaserprojekt erfolgreich

    Hördt, Kuhardt und Leimersheim erhalten schnelles Internet

    Die Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser in Hördt, Kuhardt und Leimersheim ist abgeschlossen. Gemeinsam erreichten die drei Gemeinden die erforderliche Quote von 40% aller Haushalte, die einen Vorvertrag mit dem Anbieter abgeschlossen haben mussten. Die Ausbauarbeiten beginnen voraussichtlich noch in diesem Jahr, so dass die Anschlüsse ab 2022 genutzt werden können.

    Die Planungsphase der Tiefbauarbeiten ist bereits gestartet. „Zunächst werden wir festlegen, wo der PoP (Point of Presence, Hauptverteilstation des Netzes) aufgestellt wird und wie der Tiefbau ablaufen soll“, erläutert Danny Rau, Projektleiter Bau bei der Deutschen Glasfaser. Anschließend beginnt das Generalunternehmen mit dem Tiefbau und legt vom PoP aus die einzelnen Glasfasern bis in das Haus (Fiber To The Home, FTTH). Alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Vertrag unterzeichnet haben, werden vorab über die einzelnen Schritte informiert und kontaktiert, damit Details zu ihren Hausanschlüssen geklärt werden können.

    Meilenstein für die Zukunftsfähigkeit der Verbandsgemeinde
    Bürgermeister Matthias Schardt, gleichzeitig Ortsbürgermeister von Leimersheim, nannte die Verlegung des Glasfasernetzes einen Meilenstein für die Zukunftsfähigkeit der Verbandsgemeinde: „Mit der flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet in Bandbreiten von 300 Mbit bis 1 Gbit in unseren Orten sind wir gerüstet für die Digitalisierung und die Herausforderungen der Zukunft. Während des Lockdowns hat sich gezeigt, wie wichtig schnelles und stabiles Internet geworden ist – das ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Daher freuen wir uns, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinden das genauso sehen und sich für den Ausbau entschieden haben.“

    Der Bürgermeister bedankte sich ausdrücklich bei Alexander Götz, der für die Verwaltung federführend am Glasfaserausbau beteiligt war. Als nächstes wolle man den Glasfaserausbau auch für Rülzheim in Angriff nehmen, wobei dort die Voraussetzungen aufgrund der unterschiedlichen Anbieter und teilweise bereits vorhandener schneller Anschlüsse anders seien als in den drei kleineren Ortsgemeinden.

    Seine Amtskollegen aus Hördt und Kuhardt, Max Frey und Christian Schwab, zeigten sich ebenfalls hocherfreut über die erfolgreiche Nachfragebündelung: „Diese Entscheidung ist für die Zukunft von Kuhardt als attraktiver Standort für Unternehmen und Familien von großer Bedeutung“, so Christian Schwab. Max Frey ergänzte, er freue sich, dass Hördt den Zwischenschritt, der einen Super-Vectoring-Ausbau durch Inexio – das zwischenzeitlich von der Deutschen Glasfaser übernommen wurde – überspringen könne und nun stattdessen mit Glasfaser versorgt werde.


    Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Infos!