Digitale Serviceangebote im Fokus

    Verbands- und Gemeindewerke haben neue Website

    Die Website der Verbands- und Gemeindewerke wurde runderneuert: Die neue Seite ist übersichtlicher und rückt vor allen Dingen digitale Serviceangebote ins Zentrum: Künftig sind viele der Formulare am Bildschirm ausfüllbar – persönliche Besuche sind also deutlich seltener erforderlich. Zudem sind die Tarife transparenter aufgeschlüsselt.

    Die Startseite präsentiert sich aufgeräumt und übersichtlich: Der Seitenkopf ist immer gleich aufgebaut, egal, welche Unterseite man ansurft. Dort finden sich die Netze-Seite der einzelnen Werke, ein Link zu den Anfahrtswegen, der mit Google Maps verknüpft ist, die Öffnungszeiten und direkten Ansprechpartner für alle Fragen.

    Im Mittelteil findet man die Rubrik „Aktuelles aus den Werken“. Hier informieren die Werke beispielsweise über die Mehrwertsteuersenkung, die sie direkt an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben. Künftig sollen hier auch interessante Statistiken, zum Beispiel die Solarleistung der einzelnen Werke oder ähnliches zu sehen sein.

    Der Seiten-Footer enthält alle Formulare, die Kundinnen und Kunden benötigen. Viele davon sind bereits zum Start der Website am Bildschirm ausfüllbar und können direkt an die Gemeindewerke geschickt werden, der Rest soll in den kommenden Wochen folgen. „Während der Hochphase der Corona-Pandemie haben wir gemerkt, dass Kundenverkehr für viele Vorgänge gar nicht erforderlich ist. Dokumente, die unterschrieben werden müssen, kann man einscannen und per Mail an uns schicken. So werden auch personelle Kapazitäten frei, die wir an anderer Stelle nutzen können“, erklärt Jürgen Trauth, Werkleiter Betriebswirtschaft Gemeindewerke.

    Online-Services transparent umgesetzt
    So ist es künftig möglich, Zählerstände über das entsprechende Formular online zu melden – zu den unterschiedlichen Zählern, die im Einsatz sind, gibt es entsprechende Kurzzusammenfassungen in Form von PDFs, so dass Kundinnen und Kunden einfach und schnell den für sie relevanten Zähler finden. Auch Musterdokumente, die die Rechnungen der Verbands- und Gemeindewerke erklären, solle es in Kürze geben. So sollen künftig rund 90 Prozent der Anfragen schon durch die Musterrechnungen geklärt werden können. Transparenz ist Trumpf.

    Die so freigewordenen Kapazitäten bedeuten keinen Stellenabbau – im Gegenteil: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können ihre Arbeitszeit effektiver nutzen und Anfragen von Kunden schneller und effizienter bearbeiten“, so Jürgen Trauth.
    Und ganz ohne persönliche Beratung gehe es ohnehin nicht, betont Toni Rieder, Berater der Gemeindewerke: „Die Kundinnen und Kunden können weiterhin jederzeit für die Beratung vor Ort vorbeikommen. Gerade ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die nicht digital affin sind, wünschen sich persönliche Beratung. Davon rücken wir nicht ab.“


    Toni Rieder zeichnet für die Neugestaltung der Website verantwortlich: Mit großer Akribie hat er gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Werksverwaltung in den vergangenen fünf Monaten die Inhalte der Seite analysiert, den neuen Aufbau skizziert und die relevanten Informationen eingesammelt und aufbereitet.
    Insgesamt 130 Formulare hat der Berater bereits erstellt. Umgesetzt hat die Website die Firma WolfWare aus Rülzheim.

    Um die Pflege der Website und die Aktualisierung der Dokumente kümmert sich Rebecca Külbs, die Leiterin des Energiecenters. Die Website soll Visitenkarte der Verbands- und Gemeindewerke sein. Da ist es wichtig, dass alles aktuell gehalten wird – nicht zuletzt auch, um neue Mitarbeiter zu gewinnen: „Auf der alten Website konnte man relevante Informationen kaum finden. In Bewerbungsgesprächen waren die Interessenten dann überrascht, was wir alles machen. Das ist nun deutlich plakativer zu finden“, betont Jürgen Trauth.

    Zudem wurden die Tarife vereinheitlicht: Neben der Grundversorgung und den Sondertarifen für private und gewerbliche Nutzer gibt es noch die Tarife für Wärmepumpenstrom und den Autotarif. Darüber hinaus gibt es einen Rückruf-Service, im Footer findet man außerdem die Notrufnummern.

    „Die Mischung aus statischen, aber gut aufbereiteten und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern veränderbaren Inhalten ist optimal: So wird die Website aktuell und gleichzeitig übersichtlich gehalten. Das ist ein weiterer Baustein in unseren Bestrebungen, den Bürgerservice transparenter und digitaler zu machen“, ist Bürgermeister Matthias Schardt überzeugt. „Ein großes Lob gebührt Toni Rieder für seinen unermüdlichen Einsatz und natürlich auch Jürgen Trauth und seinem Team für die Umsetzung.“

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