Braun’sches Stift und Sozialstation beteiligen sich am „Tag der Pflege“

    „Ohne Pflegekräfte geht es nicht!“

    Am Mittwoch, 12. Mai, findet der Internationale Tag der Pflege statt. Durch die Corona-Pandemie stehen Pflegekräfte und deren außergewöhnliche Leistungen besonders im Fokus. Deshalb beteiligen sich die Braun’sche Stiftung Rülzheim und die Sozialstation Rülzheim-Bellheim-Jockgrim am Tag der Pflege, um ihre Wertschätzung für die aufopferungsvolle Tätigkeit ihrer Mitarbeiter*Innen zum Ausdruck zu bringen.

    Der Internationale Tag der Pflege geht auf die britische Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale (1820 – 1910) zurück, die das Sanitätswesen und die Gesundheitsfürsorge in Großbritannien und Britisch-Indien reformierte. Im Fokus des diesjährigen Tags der Pflege stehe es, deutlich zu machen, dass Pflegefachpersonal außerordentlich zum Erfolg des Gesundheitssystems beitrage, so Franz Wagner, Vizepräsident des Deutschen Pflegerates.

    Gabi Xander-Decker, Geschäftsführerin der Sozialstation, betonte: „Auch für uns kommt dem Tag der Pflege in diesem Jahr wieder eine besondere Bedeutung zu. Seit über einem Jahr sind unsere Pflegekräfte und auch unsere Betreuungs- und Hauswirtschaftskräfte teilweise unter enormen Belastungen unermüdlich im Einsatz, um die Menschen in ihrem Zuhause zu pflegen, zu betreuen und zu versorgen. Der Tag der Pflege ist eine wunderbare Gelegenheit, um Danke zu sagen. Wir sind stolz auf unser Team und darauf, dass es uns bisher gut gelungen ist, die Herausforderungen der Corona-Pandemie zu bewältigen.“

    Wolfgang Kuhn, Geschäftsführer der Braun’schen Stiftung, fügte hinzu: „Pflegekräfte sind nicht erst seit Corona das Rückgrat unseres Gesundheitssystems – egal, ob in Krankenhäusern, in der ambulanten oder der stationären Pflege. Ohne Pflegekräfte geht es nicht! Sie pflegen, weil sie ein großes Herzes für Menschen haben und bereit sind, jeden Tag an ihre psychischen und physischen Grenzen zu gehen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken und appellieren gleichzeitig an die Politik, Maßnahmen zu ergreifen, um die Pflegeberufe attraktiver zu machen. Der Arbeitsmarkt ist leergefegt. Eine bessere Bezahlung durch höhere Zahlungen der Pflegekassen sowie eine allgemein attraktivere Gestaltung der Pflegeberufe ist dringend vonnöten. Die Sozialstation und wir bemühen uns sehr, qualifizierte Mitarbeiter*Innen zu gewinnen, was leider sehr schwierig ist – gerade, weil die Rahmenbedingungen nicht so sind, wie sie sein müssten.“

    Stift und Sozialstation bedanken sich bei ihren Mitarbeiter*Innen mit einem kleinen Blumengruß und einer Karte für den unermüdlichen Einsatz, insbesondere im zurückliegenden Jahr. Man wolle den Tag der Pflege außerdem dazu nutzen, junge Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass Pflege eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe sei, so Gabi Xander-Decker. Die Sozialstation und das Stift bieten eine Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann an und hoffen, möglichst viele für die neue, generalistische Ausbildung zu begeistern und zu gewinnen. Anmeldungen zum Schulstart am 1. August werden noch entgegengenommen.

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