„Kommt Zeit, kommt Rieg“

    Klaus Rieg feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

    Eigentlich war es schon am 1. Juni 2020 soweit, dass Klaus Rieg sein 25-jähriges Dienstjubiläum hätte feiern können. Aber: Nicht Corona war für ihn der Grund, damit noch ein Jahr zu warten: „Im öffentlichen Dienst wird der Wehrdienst mit eingerechnet, das fand ich einfach nicht passend“, verriet der Jubilar im Rahmen einer Feierstunde im Centrum für Kunst und Kultur in Rülzheim.

    Also feierte Klaus Rieg, in der Bauabteilung verantwortlich für Hochbauprojekte, erst Mitte Juni dieses Jahres sein Jubiläum und ließ seine Zeit bei der Verwaltung Revue passieren. Er erinnere sich, dass die Bauabteilung 1996, als er angefangen habe, noch wesentlich kleiner gewesen sei als heute – und viele der Kolleginnen und Kollegen, die heute mit ihm feierten, noch gar nicht auf der Verwaltung tätig gewesen seien – einschließlich Bauamtsleiter Sascha Schäffner, der erst 1998 dort angefangen habe.

    Der wiederum lobte in seiner kurzen Rede besonders den Weitblick des 52-Jährigen, der um die Ecke denken und über den Tellerrand hinausblicken könne: „Das ist für uns sehr wertvoll. Darüber hinaus bist Du nicht nur ein absoluter Fachmann, sondern auch menschlich ein großer Gewinn für unser Team“, so Sascha Schäffner.

    Bürgermeister Matthias Schardt erzählte augenzwinkernd, dass sich der Spruch: „Kommt Zeit, kommt Rieg“ eingebürgert habe: „Bei großen Projekten, die eine lange Zeit bis zur Umsetzung brauchen, kommt irgendwann Klaus ins Spiel und wir wissen genau, dass am Ende alles funktioniert.“ Außerdem betonte der Bürgermeister, dass Klaus Rieg schon früh erkannt habe, dass die Verwaltung personell aufstocken müsse, um die zahlreichen Bau- und Erhaltungsmaßnahmen und die Inventarverwaltung der kommunalen Gebäude durchführen zu können: „Daraus ist inzwischen die Abteilung Facility Management entstanden, das ist unter anderem Dein Verdienst.“

    Vor seiner Karriere bei der Verbandsgemeindeverwaltung hatte Klaus Rieg eine Ausbildung zum Maurer absolviert, war aber in diesem Beruf nur wenige Monate tätig, bevor er bei zwei verschiedenen Firmen in Herxheim als Kamin- und Kachelofenbauer arbeitete. Nach seinem Wehrdienst von 1990 bis 1991 war er Vorarbeiter im Straßenunterhaltungsdienst bei der Autobahnmeisterei Godramstein. Nach einer Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Bautechnik, war er zunächst technischer Angestellter bei einer Firma in Dudenhofen, bevor er am 1. Juni 1996 zum Team der Verbandsgemeindeverwaltung stieß.


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