Stiftungsrat zieht Bilanz

    Braun’sches Stift gut aufgestellt

    Die Braun’sche Stiftung schreibt schwarze Zahlen. Das ist das Ergebnis des Jahresabschlusses 2019, der auf der Stiftungsratssitzung am Dienstag, 25. Mai, von Wirtschaftsprüferin Rita Vialon vorgestellt wurde. Demnach erzielte das Seniorenheim einen Überschuss von rund 212.000 Euro. Entsprechend sah der Stiftungsrat den Stiftungszweck für 2019 als erfüllt an und entlastete den Stiftungsratsvorsitzenden Reiner Hör einstimmig.

    Die Überschüsse wurden aus Sicht des Gremiums durch die hervorragende Arbeit von Geschäftsführer Wolfgang Kuhn und seinem Team erwirtschaftet. Trotz dieser erfreulichen Nachricht drücken die Braun’sche Stiftung noch immer Belastungen in zweistelliger Millionenhöhe durch die Investitionen, die für die Modernisierung des Seniorenheims notwendig waren.

    Hinsichtlich der Corona-Situation lobte Hör den Geschäftsführer wegen seiner Beharrlichkeit. Kuhn hatte beim Gesundheitsamt nach den ersten drei Corona-Infektionen am 21. März durchgesetzt, dass alle Bewohner und Mitarbeiter getestet wurden. „Das war nicht leicht, aber er hat es geschafft!“ Dafür erhielt Kuhn Applaus aus dem Plenum.

    Schutzausrüstung sei inzwischen in ausreichenden Mengen vorhanden, seit den ersten Fällen habe es auch keine neuen Infektionen mehr gegeben, so Kuhn. Besonders dankbar sei er für die finanzielle und materielle Unterstützung durch Sponsoren sowie die Verbandsgemeinde Rülzheim.

    Die hohen Hygiene-Standards sorgen für eine insgesamt hohe Sicherheit in der Einrichtung. Aber: „Es ist hart für die Bewohner und ihre Angehörigen. Das Verständnis für die Maßnahmen sinkt Tag für Tag. Die Lockerungen draußen kommen bei uns drinnen nicht an. Hier erhoffen wir uns für die nähere Zukunft, dass auch wir unseren Bewohnern wieder mehr Spaziergänge, mehr Besuche und mehr Lebensqualität bieten können“, schilderte Kuhn die Situation.

    Verbandsbürgermeister Matthias Schardt sagte am Ende der Sitzung, dass das Braun’sche Stift sich glücklich schätzen könne, in Kuhn einen so kompetenten, leidenschaftlichen Geschäftsführer zu haben, der das Seniorenheim exzellent führe. Kuhn sei ein „absoluter Glücksfall“, so Schardt. Er bedankte sich auch ausdrücklich beim Pflegepersonal für dessen unermüdlichen und aufopferungsvollen Einsatz.

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