Neue Anschaffungen für Schule und KiTa Regenbogen

    Aus dem Gemeinderat Rülzheim

    Die Kindertagesstätte Regenbogen erhält ein neues Kombi-Spielgerät, die Grundschule ein Klettergerüst. Zudem wird der Pausenhof erweitert. Daneben standen der Jahresabschluss 2020 der Braun’schen Stiftung und der Wirtschaftsplan für 2021, die Umbesetzung von Ausschüssen und drei Einvernehmensentscheidungen auf der Tagesordnung für die Ratssitzung am 8. September.

    Zu Beginn gab es eine Umbesetzung von Ausschüssen: Tobias Hoffmann (CDU) rückt als Ratsmitglied für Philipp Mennesclou nach, der wegen Wohnortwechsels aus dem Rat ausscheidet. Dies hat Auswirkungen auf die Besetzung der Ausschüsse, denen Mennesclou als Ratsmitglied und Hoffmann als sonstiger Bürger angehörten. Der Gemeinderat nahm die Umbesetzung einstimmig an. Die vollständige Liste der Umbesetzungen entnehmen Sie der Beschlussvorlage im Ratsinformationssystem.

    Anschließend stand der Jahresabschluss der Braun’schen Stiftung für 2020 und der Wirtschaftsplan auf der Tagesordnung. Geschäftsführer Wolfgang Kuhn zog Bilanz und berichtete, dass das Stift im vergangenen Jahr einen Gewinn von rund 220.000 Euro erzielt habe, wovon 20.000 Euro für Rücklagen eingestellt werden. Trotz des Gewinns habe das Stift dennoch weiter hohe Verbindlichkeiten, die aus der großen Umbaumaßnahme resultieren. Die Corona-Hilfen von Land und Bund haben geholfen, die höheren Ausgaben, unter anderem für Schutzausrüstung, zu bewältigen, so Kuhn weiter.

    Für 2021 rechnet der Geschäftsführer mit einem leichten Verlust von 30.000 Euro. Das Senioren-, Wohn- und Pflegeheim suche zudem weiter händeringend Personal – derzeit müsse man erneut auf Leasingkräfte zurückgreifen, was sowohl in Sachen Teamstruktur als auch wirtschaftlich nicht optimal sei.

    Danach diskutierten die Rätinnen und Räte die Anschaffung eines neuen Kombi-Spielgeräts für die KiTa Regenbogen. Das bisherige Gerät ist stark in die Jahre gekommen und es traten in den vergangenen Jahren vermehrt Mängel auf, die behoben werden mussten. Daher hatte die Verwaltung Angebote bei sechs Spielplatzgeräte-Firmen eingeholt. Die Kosten bewegten sich im Bereich zwischen ca. 15.850 und 31.905 Euro, je nach angebotener Variante.

    Nach Sichtung und Auswertung der Angebote durch die Bauabteilung und anschließender Besprechung mit der KiTa-Leitung kristallisierte sich das Angebot der Firma Spielplatzgeräte Maier, bestehend aus einem Vier-Eck-Spielturm ohne Dach, einem Sechs-Eck-Spielturm mit Dach und einem Vier-Eck-Spielturm mit Dach als Favorit heraus. Die Konstruktion besteht aus feuerverzinkten Stahlpfosten, ergänzt mit Elementen aus Holz und HPL-Platten, und kostet rund 22.200 Euro. Der Gemeinderat beschloss bei einstimmig, der Firma den Zuschlag zu erteilen.

    Bezüglich der Errichtung eines Wintergartens mit Pergola im 1. Obergeschoss in der Mittleren Ortsstraße erklärte der Rat einstimmig sein Einvernehmen, ebenso einstimmig für die Erweiterung eines Wohnhauses und die Errichtung einer zweiten Wohneinheit in der St.-Diethard-Straße und einstimmig zur Nutzungsänderung eines Einfamilienhauses zu einem Mehrfamilienhaus mit zwei Wohneinheiten und dem Ausbau des Dachgeschosses zu Wohnzwecken mit Errichtung einer Dachgaube und der Errichtung einer Außentreppe in der Schulstraße 11. Zur Errichtung einer Werbeanlage und die Anbringung eines Schildes beim Braun’schen Stift erklärte der Rat einstimmig ebenfalls sein Einvernehmen, genauso wie zum Umbau einer Wohnung und der energetischen Sanierung der Dächer und Fassade in der Mittleren Ortsstraße.

    Dann war die Grundschule an der Reihe: Die Grünfläche zwischen der Grundschulturnhalle und dem Verwaltungstrakt der Grundschule soll als Erweiterung des Schulhofs eingezäunt und so als Schul- und Spielfläche sowie für die Vereine der Ortsgemeinde als Ausweich-Außentrainingsfläche genutzt werden. Da der Rasen Unebenheiten aufweist, muss die Fläche eingeebnet und erneut Rasen eingesät werden. Eine Firma übernimmt diese Dienstleistung kostenlos. Das günstigste Angebot für die Errichtung eines Zaunes kommt von der Firma Werling und Tottewitz und beläuft sich auf ca. 13.300 Euro. Der Rat stimmte beiden Vorhaben einstimmig zu.

    Abschließend ging es um den Antrag der CDU-Fraktion zur Errichtung eines Klettergerüsts für den Bereich des Schulhofs für die 1. und 2. Klasse. Aufgrund fehlender Haushaltsmittel im aktuellen Haushaltsjahr prüfte die Verwaltung Sonderförderungen und reichte im April einen Antrag im Rahmen des Investitionsprogramms zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ein. Das Bildungsministerium des Landes bewilligte im Juli eine Zuwendung von 21.000 Euro – die Maßnahme muss aber in diesem Jahr abgeschlossen werden. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, diese Maßnahme umzusetzen. Dazu wird sich die Bauabteilung umgehend mit der Grundschule zur Detailplanung in Verbindung setzen.

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