Nachfolge gesichert, nahtloser Übergang

    Werner Jetter geht in Rente

    Nach mehr als 20 Jahren ist Schluss: Werner Jetter, Inhaber des gleichnamigen „Nah und Gut“-Marktes in Leimersheim, geht zum 30. September in Ruhestand. Seine Nachfolge übernimmt ab 1. Oktober sein Schwiegersohn, Florian Nuber. Die Nahversorgung in Leimersheim ist damit weiterhin gewährleistet.

    Der gelernte Einzelhandelskaufmann Jetter übernahm 2001 den „Nah und Gut“-Markt in der Unteren Hauptstraße, zuvor war er unter anderem bei Penny in Bellheim tätig. Insgesamt blickt der 70-jährige Freckenfelder auf mehr als 50 Jahre Berufsleben zurück. Dass die Nachfolge so reibungslos und im Sinne der Kunden geregelt werden konnte, freut den künftigen Ruheständler: „Ich war immer gerne für die Kundinnen und Kunden und die Vereine in Leimersheim da. Deshalb war es mir wichtig, dass das auch in Zukunft so bleibt.“

    Die einzige Einschränkung in der Übergangsphase bezieht sich auf die Fleischtheke: Da die Scherer Fleisch- und Wurstwaren GmbH aus Rheinzabern die Zusammenarbeit zum 28. August aufgekündigt hatte und die Metzgerei Hormuth aus Hördt erst zum 1. Oktober übernimmt, gibt es im September keine Fleischwaren von der Theke. Doch auch hierfür hat Jetter eine Lösung im Sinne der Leimersheimerinnen und Leimersheimer gefunden: Hormuth liefert im September Fleisch- und Wurstwaren für den SB-Bereich.

    Nach einer kurzen Umbauphase von 1. bis 6. Oktober öffnet der „Nah und Gut“-Markt ab Donnerstag, 7. Oktober, dann unter neuem Namen als „Nahkauf Nuber“. Die Waren liefert künftig die Rewe-Gruppe, der Markt bleibt als Vollsortimenter erhalten – und ist künftig durchgehend geöffnet.

    „Ich möchte mich bei meiner Kundschaft, den Vereinen und natürlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die schöne Zeit und die gute Zusammenarbeit ganz herzlich bedanken“, so Jetter, der seinen Schwiegersohn auch nach der Übergabe im Markt unterstützen wird.

    Ortsbürgermeister Matthias Schardt bedankte sich im Namen der Gemeinde bei Jetter für dessen Engagement, das weit über das normale Maß hinausging: „Du warst besonders für unsere Vereine immer erreichbar – auch nach Ladenschluss, auch am Wochenende und auch an Sonn- und Feiertagen. Das war und ist nicht selbstverständlich und es ist ebenso wenig selbstverständlich, dass Du Dich um einen nahtlosen Übergang gekümmert hast. Das zeigt, wie sehr Dir unsere Gemeinde am Herzen liegt!“


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