Innenentwicklung der Rheinstraße wird vorbereitet

    Aus dem Gemeinderat Leimersheim

    Entwicklung der Rheinstraße, Besetzung der Trägervertretung im KiTa-Beirat und ein Einvernehmen: Das waren die Themen der Ratssitzung Leimersheim am 4. November.

    Im ersten Tagesordnungspunkt ging es um die Innenentwicklung der Rheinstraße. Der Ausschuss für Dorfentwicklung hatte Anfang September bereits beraten, aber keine Beschlussempfehlung abgegeben. Grundsätzlich besteht die Bereitschaft, das Gebiet zu überplanen. Dazu müssen Gespräche mit den angrenzenden Eigentümern geführt werden, ob ihrerseits ein Planungswille zur Nachverdichtung im rückwärtigen Bereich der Grundstücke besteht.

    „Nun geht es vorab darum, dass mit allen betroffenen Anliegern Kontakt aufgenommen wird, um die räumliche Dimension eines zukünftigen Bebauungsplans auszuloten. Die Ortsgemeinde wird dabei zu jeder Zeit Herrin des Verfahrens sein – die Entschlüsse über die Bauvorgaben werden ausführlich und transparent im Gemeinderat zu gegebener Zeit diskutiert und getroffen“, so Ortsbürgermeister Matthias Schardt.

    Zu den Vorgesprächen soll das Planungsbüro Piske hinzugezogen werden, das Honorar liegt bei 4.800 Euro zuzüglich fünf Prozent Nebenkosten und Mehrwertsteuer. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den Auftrag an das Planungsbüro zu vergeben und auch die Eigentümer der Nachbargrundstücke bezüglich ihres Planungswillens anzufragen.

    Danach ging es um die Wahl der Stellvertreterinnen und -vertreter im KiTa-Beirat der Kindertagesstätte. Dieses Gremium wurde durch das neue KiTa-Gesetz notwendig, Mitglieder des Beirates sind der Träger, die Leitung, pädagogische Fachkräfte und Eltern. Den Vorsitz und die Trägervertretung übernimmt Ortsbürgermeister Schardt, Stellvertreterin ist die Beigeordnete Elke Huber. Als weitere Stellvertretung wählte der Gemeinderat einstimmig Nathalie Dietz (SPD) und Katrin Wünschel (Grüne), die im jährlichen Wechsel das Amt begleiten werden.

    Bezüglich einer Bauvoranfrage zur Errichtung eines Wohngebäudes in der Unteren Hauptstraße erteilte der Gemeinderat ebenfalls einstimmig das Einvernehmen bezüglich einer Abweichung von der straßenseitigen Baugrenze.

    Unter Kenntnisgaben gab Schardt bekannt, dass aktuell unter der Leitung von Marliese Wünschel die Kollekte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge stattfindet.


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