Verkehrsversuch in Kuhardt -

    Leitelemente am Ortseingang von Rülzheim kommend

    Am Ortseingang von Kuhardt aus Richtung Rülzheim kommend werden zur Verkehrsberuhigung zwei Leitelement-Installationen analog zur Maßnahme am Ortseingang aus Richtung Leimersheim kommend aufgebaut. Dabei handelt es sich um eine provisorische Maßnahme zur Verkehrsmessung und zur Vorbereitung auf eine mögliche dauerhafte Lösung.

    Die Maßnahme dient der Verkehrsberuhigung sowohl ortsein- als auch ortsauswärts. Am Ortseingang von Leimersheim kommend führte die Installation der Leitelemente zu einer Geschwindigkeitsreduzierung von 59 auf 42 km/h, wie Messungen des Landesbetriebs Mobilität (LBM) und des Ordnungsamts der Verbandsgemeinde zeigen. Einen ähnlichen Effekt erhofft man sich nun auch am Ortseingang von Rülzheim kommend.

    Die Installation dient dabei als provisorische Maßnahme für die Zeit bis zur Umsetzung einer dauerhaften Lösung. Eine solche ist bereits seit 2015 Gegenstand von Beratungen mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Speyer. Die Planungen für einen Fahrbahnteiler mit Querungselementen und Einbeziehung der Radwegebeziehungen wurden zwischenzeitlich wegen einer diskutierten Ansiedlung eines Nahversorgungsmarktes zurückgestellt. Nachdem dieses Vorhaben nicht mehr weiterverfolgt wird, wurden die Planungen für einen Fahrbahnteiler im letzten Jahr wieder aufgenommen; eine Vorstellung der aktualisierten Entwürfe im Gemeinderat soll möglichst in der zweiten Jahreshälfte erfolgen.

    „Messungen am Ortseingang von Leimersheim kommend haben gezeigt, dass die dort installierten Leitelemente zu einer deutlichen Geschwindigkeitsreduzierung beitragen. Wir erhoffen uns nun denselben Effekt auch am Ortseingang von Rülzheim kommend. Auch hier fahren Verkehrsteilnehmer teilweise mit erheblicher Geschwindigkeit in den Ort hinein oder heraus, was zu einer Gefährdung für Fahrradfahrer und Fußgänger, aber auch zu erhöhtem Lärm führt. Wir freuen uns, dass der LBM diese provisorische Maßnahme kurzfristig ermöglicht hat und sind gespannt auf die Ergebnisse“, so Ortsbürgermeister Christian Schwab.

    Bürgermeister Matthias Schardt betonte, Verkehrsberuhigung sei das Gebot der Stunde: „Die Ortseingänge aller Ortsgemeinden waren gerade in früheren Zeiten regelrechte ‚Rennstrecken‘ – und bei der Querung entsprechend gefährlich für Radfahrer und Fußgänger. Im Sinne der Verkehrssicherheit und der Lärmreduktion handelt es sich um eine sinnvolle und zielführende Maßnahme. Wir bedanken uns beim LBM für die Unterstützung und hoffen auf eine schnellstmögliche Umsetzung einer Dauerlösung.“

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