Gemeinderat beschließt im Umlaufverfahren

    Fußweg zwischen Dorfplatz und Friedhof wird gebaut

    In seiner Sitzung am Dienstag, 8. Dezember, die im Umlaufverfahren stattfand, beschloss der Gemeinderat Kuhardt den Bau einer Fußwegeverbindung zwischen Dorfplatz und Friedhof im Rahmen der klimafreundlichen Maßnahmen der Dorfökologie. Ebenfalls auf der Tagesordnung standen der Forstwirtschaftsplan 2021, die Stilllegung der Lüftungsanlage der Schulturnhalle, der Sonderbetriebsplan des Kieswerks Markus Wolf und eine Einvernehmensentscheidung.

    Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dem vom Forstamt Pfälzer Rheinauen erstellten Forstwirtschaftsplan 2021, der für das kommende Jahr einen Fehlbetrag zwischen Einnahmen und Ausgaben von 7.068 Euro aufweist, zuzustimmen.

    Bereits mehrfach beriet der Gemeinderat in diesem Jahr über Maßnahmen an kommunalen Grünflächen im Rahmen der klimafreundlichen Maßnahmen der Dorfökologie. Eine Maßnahme – die Schaffung eines Fußwegs zwischen Dorfplatz und Friedhof inklusive Pflanzarbeiten und Rückschnitten – kann noch im Haushaltsjahr 2020 begonnen werden. Der geschätzte Auftragswert beläuft sich auf rund 15.500 Euro. Da die Angebotsfrist zum Zeitpunkt der Ratssitzung noch nicht abgelaufen war, ermächtigte der Gemeinderat Ortsbürgermeister Christian Schwab einstimmig, den Auftrag an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.

    Im dritten Tagesordnungspunkt ging es um die Lüftungsanlage der Grundschulturnhalle: Die Anlage ist inzwischen fast 60 Jahre in Betrieb und wurde bereits häufig repariert. Die Sanierung sei nicht wirtschaftlich und die Lüftungsanlage daher stillzulegen, wie die Bauabteilung der Verwaltung mitteilte. Der Einbau einer neuen Lüftungsanlage würde zwischen 300.000 und 400.000 Euro kosten. In der Zwischenzeit soll eine Interimslösung mit Heizkörpern und variabel zuschaltbaren Lufterhitzern montiert werden, um die Halle zu beheizen. Diese Methode sei bereits in der Schulturnhalle Leimersheim erprobt worden und funktioniere gut. Die Kosten für die Heizkörper und die Erneuerung der Heizkörperverkleidungen liegen zwischen ca. 23.000 und 28.000 Euro.

    Langfristig muss ein neues Beheizungskonzept erstellt werden. Durch die Außerbetriebnahme der Lüftungsanlage könne außerdem der Luftaustausch für die bisherige Höchstzahl von 290 Personen bei Veranstaltungen nicht mehr gewährleistet werden, weshalb die Zahl auf 200 beschränkt und der Status als Versammlungsstätte aufgegeben werden solle, wie die Bauabteilung vorschlug. Der Gemeinderat folgte den Vorschlägen einstimmig.

    Ebenfalls einstimmig beschloss der Rat den Sonderbetriebsplan „Gewinnung und Aufbereitung von Quarzsand und Kies“ des Kieswerks Markus Wolf. Das Unternehmen plant die Erneuerung seiner Gewinnungs- und Aufbereitungsanlage. Das Lärmgutachten ergab für die betroffenen Gebiete in Kuhardt keine Einschränkungen, auch die Baustraße zum Reserveraum Hördt ist von der Planung nicht betroffen. Ebenso einstimmig erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen zu einem Bauvorhaben im Innenort.

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