Spielgeräte für die neue KiTa

    Aus dem Gemeinderat Hördt

    Die erneute Beratung über die eingegangenen Stellungnahmen zum Bebauungsplan „Hutzelberg“, die Wappensatzung für Hördt, die Anschaffung neuer Spielgeräte für die KiTa „Villa Klosterspatzen“ sowie drei Einvernehmensentscheidungen: Das waren die Themen der Sitzung des Gemeinderates Hördt am Mittwoch, 28. April.

    Beim ersten Tagesordnungspunkt ging es um die Bauleitplanung „Hutzelberg“, die bereits mehrfach Thema im Gemeinderat gewesen war. In der März-Sitzung waren im Zuge der Abwägung verschiedene Stellungnahmen in die Planung mit aufgenommen und der Plan mit einer verkürzten Frist erneut zur Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden freigegeben worden. Der Rat nahm die neuerlich eingegangenen Stellungnahmen verschiedener Behörden zur Kenntnis; Änderungserfordernisse ergaben sich nicht. Daher wurde die Abwägung der jeweiligen Punkte bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung beschlossen und der Bebauungsplan ebenfalls bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung angenommen.

    Anschließend befassten sich die Ratsmitglieder mit der Frage der Verwendung des Wappens der Gemeinde Hördt durch Dritte, insbesondere im Zusammenhang mit Wahlwerbung. Hierzu beschloss der Rat einstimmig, eine entsprechende Satzung, die eine Verwendung für politische Zwecke ebenso wie zu reinen Werbezwecken ausdrücklich untersagt und eine entsprechende Ahndung ermöglicht. Zudem wurde ein Genehmigungsprozess zur Nutzung in der Satzung festgeschrieben. Im Zuge der Beratung kam es zu einer Debatte darüber, welche Version des Ortswappens als offiziell anzusehen ist, so dass der Rat die Verbandsgemeindeverwaltung bat, dies noch einmal zu prüfen.

    Für die KiTa „Villa Klosterspatzen“ wurden als Spielgeräte für das Außengelände bereits ein Sandkasten vom Bauhof gebaut und zwei Federwippen angeschafft, die zum Aufbau bereitstehen. Die Erzieherinnen der Kindertagesstätte wünschen sich außerdem eine Doppel- und eine Vogelnestschaukel. Hierzu wurden Angebote von sechs Firmen eingeholt, jeweils in Ausführungen aus Metall und aus Holz. Ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung war die Möglichkeit, die Geräte beim Umzug vom temporären Standort zum endgültigen Standort der KiTa möglichst leicht ab- und wieder aufbauen zu können. Der Gemeinderat entschied sich bei dreizehn Ja-Stimmen für eine Holzlösung us Robinie; die Kosten liegen bei rund 5.500 Euro.

    Bei den Einvernehmensentscheidungen ging es um den Ausbau eines Dachgeschosses zu Wohnzwecken in der Goethestraße, um eine Bauvoranfrage zum Aufstellen eines so genannten „Tinyhouses“, um den Anbau an ein bestehendes Wohnhaus in der Bellheimer Straße und um die Aufstellung von Containern in der Rheinaue als Lagerfläche in Kombination mit einer Nutzungsänderung für eine Teilfläche, die als Autoabstellfläche und einen Autohandel genutzt werden soll. Der Gemeinderat erklärte bei abweichenden Stimmverhältnissen zu allen drei Vorhaben sein Einvernehmen.

    Unter Kenntnisgaben wurde eine Spende von 150 Euro der Aktiven Bürger an die KiTa „Villa Klosterspatzen“ bekanntgegeben. Auch der katholische Frauenbund hat angekündigt, 500 Euro für die KiTa zu spenden – darüber muss der Rat in seiner nächsten Sitzung entscheiden. Der erste Beigeordnete, Hans Peter Schmitt, bedankte sich bei den Spendern und weiteren, nicht genannten Spendern, die die „Villa Klosterspatzen“ unterstützten.

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