„Es soll so schnell wie möglich weitergehen“

    Claudia Stefani übernimmt Praxis Dr. Bollmann in Hördt

    Voraussichtlich wird die Wiedereröffnung der Praxis von Dr. Nils Bollmann im Mühlweg 2a am Montag, 18. Januar, stattfinden. „Es soll so schnell wie möglich weitergehen“, sagt Claudia Stefani, die die Praxis weiterführen wird. Seit Oktober 2015 ist sie schon als angestellte Ärztin bei Dr. Bollmann tätig; zunächst in Germersheim und seit 2019 alleinverantwortlich in der Praxis in Hördt.

    Claudia Stefani ist Fachärztin für innere Medizin, arbeitet in Hördt aber als Hausärztin. Die Patientinnen und Patienten müssen sich nicht umgewöhnen, versichert sie: „Die Öffnungszeiten bleiben gleich, es läuft alles wie gewohnt weiter. Ich habe ein hervorragendes Team, das hat es mir leicht gemacht, mich zu entscheiden, die Praxis weiterzuführen.“

    Aus organisatorischen Gründen war der Übergang nicht ganz fließend, jetzt ist es aber bald soweit. In der Zwischenzeit versorgten ihre Kolleginnen und Kollegen in der Verbandsgemeinde die Patienten der Praxis.  

    Die Nachfrage sei hoch, berichtet Claudia Stefani, täglich erhalte ihr Team zehn bis 30 Anfragen – unter anderem, weil auch die Germersheimer Praxis von Dr. Bollmann schließt. Sie könne nicht alle Patientinnen und Patienten aufnehmen, aber Hördter Bürgerinnen und Bürger werden in jedem Fall angenommen. „Ich bin in Hördt und für die Hördter da!“

    Die Corona-Pandemie sorge wie in anderen Praxen dabei für veränderte Arbeitsabläufe: Während der Laborzeiten, also der Blutentnahme, finde keine Sprechstunde statt, sie selbst packe in dieser Zeit mit an. Ansonsten dürfen maximal ein bis zwei Patientinnen und Patienten gleichzeitig ins Wartezimmer; ansonsten gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Das klappe gut, betont die Ärztin.

    „Die ärztliche Grundversorgung vor Ort ist für unsere Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig. Deshalb freue ich mich, dass wir mit Claudia Stefani so schnell eine geeignete Nachfolgerin für die Praxis von Dr. Bollmann gefunden haben. Sie kennt die Patienten und unsere Gemeinde bereits, das ist ein großer Vorteil“, betonte Ortsbürgermeister Max Frey.

    Bürgermeister Matthias Schardt fügte hinzu: „Eine flächendeckende ärztliche Versorgung in unserer Verbandsgemeinde ist ein wichtiger Standortfaktor und von großer Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger. Das hat für mich höchste Priorität. Auch in Leimersheim zeichnet sich eine Lösung ab, über die wir zu gegebener Zeit informieren werden.“

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