Straßenverkehrsangelegenheiten

    Rülzheim erhält schnelle Glasfaseranbindung

    In der vergangenen Woche wurde in der Ortsgemeinde Rülzheim mit der Neuverkabelung der bestehenden Breitbandverteiler mittels Glasfaser begonnen. 

    Die Verbandsgemeinde Rülzheim hat für ihre Ortsgemeinden im Vorjahr eine Markterkundung durchgeführt, um allen Einwohnern schnellere Anschlüsse ins Internet zu ermöglichen. Seitens der Deutschen Telekom AG wurde hierbei der freiwillige, d.h. eigenfinanzierte Ausbau des gesamten Ortsgebietes Rülzheim zugesagt. Hierfür werden bestehende bzw. auch neu errichtete Breitband-Verteiler mit Glasfaser angebunden. Begonnen wurde die Maßnahme im Bereich der in Rülzheim vorhandenen Hauptvermittlungsstelle in der Beethovenstraße.

    An einem neuen Verteilerstandort in der Mauritiusstraße wurde am 15.03.18 der obligatorische Spatenstich für die Gesamtmaßnahme „Breitbandausbau Rülzheim“ durchgeführt:

    v.l.n.r.: Alexander Götz (Sachbearbeiter Breitbandausbau der VG), Jürgen Wolf (Telekom Regionalmanager Süd), Bürgermeister Reiner Hör, 1. Beigeordneter der VG Hubert Dudenhöffer, Nicolas Wrede (Bauleiter Fa. Rhein-Main-Kabelgesellschaft).

    „Ich freue mich, so Bürgermeister Reiner Hör, dass die Arbeiten in Rülzheim nun starten. Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standort­vorteil“. In Vertretung von Verbandsbürgermeister Matthias Schardt zeigte sich auch der 1. Beigeordnete Hubert Dudenhöffer überzeugt, dass die Umsetzung der Baumaßnahme zum Fortschritt innerhalb der Ortsgemeinde beitrage. „Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben, sagt Jürgen Wolf, Regional­manager der Deutschen Telekom. Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten vor und halten die Anwohner über die Bauarbeiten auf dem Laufenden.“  

    Die Schaltkästen auf den Gehwegen innerhalb des Ortsgebiets Rülzheim werden mittels modernen Glasfaserkabeln untereinander verbunden und teilweise neu errichtet. Die Anschlüsse der Kunden, so die Telekom, werden auch weiterhin über die bestehenden Kupferleitungen realisiert. Bei den meist kurzen Strecken zwischen den Verteilern und den Wohngebäuden werden nach dem Glasfaserausbau Geschwindigkeiten von ca. 100 Mbit/s im Download und rd. 40 Mbit/s im Upload erreicht. Damit lässt sich schnell im Internet surfen, das Fernseh­programm streamen und natürlich auch telefonieren.

    Bei Abschluss der Maßnahme Ende des Jahres 2018 werden durch eine technische Aufrüstung der Verteilersoftware dann Geschwindigkeiten bis zu 250 Mbit/s im Download und rd. 80 Mbits/s im Upload möglich werden, so Jürgen Wolf von der Telekom. Als Faustformel gilt hierbei: Je näher der Abstand zum nächsten Verteiler, desto schneller ist die Leitung des Kunden. Über einen Wechsel des Tarifs kann dann jeder, der von den schnelleren Geschwindigkeiten profitieren möchte, die neue Technik in Anspruch nehmen.

    In den Gehwegen folgender Straßen ist ein Glasfaser-Ausbau vorgesehen:

    - Mauritiusstraße 50 bis Einsteinring 11 (Bauzeit ca. Mitte März bis Ende April 2018)
    - Waldstraße, St.-Diethard-Straße, Jahnstraße – Tiefbau erfolgt in Abschnitten (Bauzeit ca. Ende März bis Mitte Mai 2018)
    - Südring (Bauzeit ca. Mitte März bis Mitte April 2018)
    - Mittlere Ortsstraße (Ecke Bachgasse bis Einmündung Alte Mühlgasse – auf Gehwegseite des Rathauses – (Bauzeit ca. Anfang April bis Ende April 2018 - Etappenweise in kurzen Bauabschnitten)
    - Gartenstraße (Bauzeit ca. Mitte März bis Mitte April 2018).

    Falls Ihr Anwesen oder Geschäftsgrundstück von den Baumaßnahmen betroffen ist, erhalten Sie vor Baubeginn eine Anwohner-Info zu den Abläufen.

    In den genannten Straßen ist grundsätzlich mit Behinderungen für die Anwohner und den Anlieger- sowie Geschäftsverkehr zu rechnen – dies lässt sich durch den notwendigen Tiefbau leider nicht vermeiden – die Tiefbaufirma wird die Bauzeiten und damit einhergehende Beein­trächti­gungen so kurz wie möglich halten. Witterungsbedingt bzw. direkt an den Verteilerbaustellen können diese Einschränkungen länger oder kürzer als angegeben existieren. Wo möglich und vorhanden, nutzt die Telekom bestehende Leerrohre um die Tiefbauarbeiten auf das absolute Minimum zu beschränken.

    Bei Fragen zu den Bautätigkeiten bzw. den resultierenden Anschlussmöglichkeiten können Sie sich gerne mit dem Sachbearbeiter Breitbandausbau der VG (Alexander Götz, ) bzw. mit dem im Anwohner-Infoblatt genannten Bauleiter, Herrn Nicolas Wrede, in Verbindung setzen.