Maskenpflicht ab 27. April

    Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen - Regelung gilt ab Montag, 27. April

    Ab Montag, 27. April, gilt in ganz Rheinland-Pfalz Maskenpflicht beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr. Bei den Masken handelt es sich um so genannte „Alltagsmasken“ – ob Einwegmaske, einfache oder selbstgenähte Maske, ist dabei unerheblich. Die Maske muss Mund und Nase bedecken, um die Gefahr einer Infektion anderer im Nahbereich zu verringern.

    Die Verbandsgemeinde Rülzheim bietet für Bürgerinnen und Bürger, die keine Möglichkeit haben, rechtzeitig Masken herzustellen oder sich zu beschaffen, für die Erstausstattung Masken an. Bürgerinnen und Bürger, die Masken benötigen, können sich ab Montag, 27. April, zwischen 9 und 12 Uhr und danach montags, mittwochs und freitags zu den üblichen Bestellzeiten von „Brot für Dich“ von 9 bis 12 Uhr unter 07272 8443 melden. Die Verteilung erfolgt über die freiwilligen Helfer der Aktion „Brot für Dich“. Wer seine Adresse hinterlässt, hat auch die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt über die Einkaufshilfe von den Bürgerinnen und Bürgern genähte Masken zu erhalten.

    Bürgermeister Matthias Schardt rät zur Besonnenheit: „Wir werden dafür sorgen, dass ausreichend Masken für diejenigen vorliegen, die sie sich nicht anderweitig beschaffen können. Bitte zahlen Sie keine horrenden Preise für Masken aus dem Internet – eine einfache, selbstgenähte Maske erfüllt ihren Zweck vollkommen – und bitte seien Sie solidarisch und melden Sie sich nur, wenn Sie sich keine Maske auf anderem Wege beschaffen können,“ appelliert der Bürgermeister.

    Der Bürgermeister ruft außerdem ältere Menschen dazu auf, den Einkaufsservice von „Brot für Dich“ in Anspruch zu nehmen: „Die freiwilligen Helfer sind gerne bereit, für Sie einkaufen zu gehen. Nutzen Sie diesen Service. So schützen Sie sich und andere.“ Er appelliert außerdem an die Bürgerinnen und Bürger, keine medizinischen Masken zu kaufen – diese werden in Krankenhäusern, Praxen und anderen medizinischen Einrichtungen dringend benötigt. Ihre Verfügbarkeit sollte nicht durch Käufe von Verbrauchern verknappt werden.

    Die einfachen Masken schützen zwar nicht vor Viren, dienen aber dazu, die Gefahr von Tröpfcheninfektionen durch Atem, Sprechen, Niesen oder Husten zu verringern. Die Maskenpflicht ergänzt die bisher gültigen Hygienemaßnahmen, die weiterhin in Kraft bleiben: Mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Menschen einhalten, regelmäßig nach jeder Berührung von Flächen und Gegenständen außerhalb der eigenen vier Wände die Hände gründlich waschen und in ein Einweg-Taschentuch oder die Armbeuge niesen.

    Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt Tipps zur Handhabung der Mund-Nasen-Bedeckungen:

    1. Masken aus Stoff sollten mehrlagig sein, Mund und Nase bedecken und an den Rändern gut anliegen.
    2. Die Maske sollte möglichst nur an den Bändern und nur mit sauberen Händen berührt werden. Nach Gebrauch sollte sie so aufgehängt werden, dass sie nichts berührt und gut trocknen kann.
    3. Wie die eigene Zahnbürste sollte auch eine Mund-Nasen-Maske mit niemandem geteilt und am besten markiert werden.
    4. Die Innenseite sollte am besten überhaupt nicht berührt wer-den. Beim Wiederanziehen sollten die Bänder möglichst weit hinten angefasst werden.
    5. Falls die Innenseite mit Kontaminationen von außen verunreinigt sein könnte, sollten Einwegartikel im Hausmüll entsorgt und (selbstgenähter) Mehrweg-Schutz aus Stoff bei mindestens 60 Grad Celsius mit normalem Voll-Waschmittel gewaschen werden.

    Weiterführende Informationen: https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/aktuelle-meldungen/gesundheit-pflege/corona-welchen-schutz-gibt-es-fuer-mund-nase-und-augen-46171

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