Masken schützen unsere Mitmenschen

    Pfarrer Jan Meckler zur Maskenpflicht

    In seinem aktuellen Wort zur Woche erläutert Pfarrer Jan Meckler die Bedeutung des Maskentragens in der Öffentlichkeit: „Mit dem Mundschutz schützen wir vor allem andere davor, angesteckt zu werden. Wir übernehmen Verantwortung für andere – sind uns nahe.“ Gleichzeitig schaffe der Mundschutz auch eine gewisse Distanz. „Deshalb sollten wir aufpassen, dass dieser Abstand kein innerlicher wird, aus der physischen Distanz zu unseren Mitmenschen eine psychische wird.“

    Auf die Frage, wie man das schaffen könne, hat auch er kein Patentrezept, gesteht Pfarrer Jan Meckler. In der Kirche gibt es ein ähnliches Problem: Im Gottesdienst Gott und einander nahe zu sein, Gemeinschaft zu erleben, zu essen oder zu trinken – das ist im Augenblick nicht möglich. Derzeit mache sich die Kirchengemeinde darüber viele Gedanken – darunter Gottesdienste unter freiem Himmel, Gebetswünsche per WhatsApp, und vieles mehr. Man versuche, die Phantasie spielen zu lassen.

    Apropos Phantasie: Beim Einkaufen freue er sich über phantasievoll gestaltete Masken, könne aber nicht immer den Träger dahinter erkennen. „Vielleicht könnte man seinen Namen auf die Maske schreiben“, schlägt Jan Meckler vor. Zudem biete „Brot für Dich“ auch Einweg- und selbstgenähte Masken an. Unter 8443 kann man sie bestellen, die freiwilligen Helfer bringen Sie dann vorbei.

    Die Idee, den Namen auf die Maske zu schreiben, findet er jedenfalls gut: „Vielleicht ist das ja auch eine Idee für unseren nächsten Gottesdienst, denn da kennen wir uns eigentlich auch meistens mit Namen.“ Zum Abschluss zitiert der Pfarrer noch Hebräer 10,24: „Und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.“

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