Im Alltag Gutes tun

    Im Alltag Gutes tun - Wort zur Woche von Pfarrer Jan Meckler

    „Guter Gott, wie aus vielen Körnern das Brot geworden ist, so mache aus uns eine Gemeinde. Ein Zeichen des Friedens für diese Welt, Dir zur Ehre. Amen.“ Dieses Gebet, das an Ostern gesprochen wird, gefolgt vom Friedensgruß, hat es dieses Ostern nicht gegeben.

    „In Zeiten von Corona mussten wir zuerst auf den Friedensgruß, dann auf das Abendmahl, schließlich auf die Gottesdienste verzichten und letztlich sogar die Kirche schließen“, so Pfarrer Jan Meckler.

    Dass das nicht bedeutet, dass alles vorbei war, betont der Pfarrer in seiner Videoandacht: Christen findet man nicht nur in der Kirche, sondern es zeigt sich im Alltag: Bei Helfern im Braun’schen Stift, den Diakonissen in Speyer und in Krankenhäusern anderswo. Bei Familien, die Abstand halten, obwohl es wirklich schwerfällt. Bei Nachbarn, Verwandten und Bekannten, die für andere einkaufen gehen und sogar scheinbar Fremde, die das für andere erledigen – wie bei „Brot für Dich“.

    Die Helfer der Aktion wuchsen an Ostern noch mehr zusammen, als sie sage und schreibe 1.754 Oster-Hoffnungs-Tüten in der Verbandsgemeinde verteilten. „Leider konnten wir nicht allen eine Osterüberraschung bereiten, nicht allen das Essen, nicht allen ein Lächeln ins Gesicht zaubern – aber da kommen Sie ins Spiel: Sie können das nämlich auch tun und tun es bereits, nämlich einander näher kommen ohne räumliche Nähe. Aufeinander zugehen, aufeinander achten und zum Ausdruck bringen, dass wir zusammengehören. Vielleicht ja auch bald wieder in der Kirche. Und wenn wir uns heute die Hand auch noch nicht reichen können, so sind wir doch miteinander verbunden“, so Jan Meckler.

     

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